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Zufallssiegel

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Von der Applizierung des Siegels

Obwohl es grundsätzliche Vorgaben zum Aussehen des Siegels gibt, sind die Siegel der einzelnen Akademien sehr verschieden, zaubern jedoch immer ein komplexes Gebilde aus arkanen Symbolen, verschlungenen Zauberschriftzeichen, feinsten Mustern und selten auch mystisch-heraldischen Darstellungen auf die Handfläche.

[Quelle: Mit Wissen und Willen]


Es ist ein ganz besonderes Ereignis im Leben eines jeden Magiers, an das er sich sein Leben lang erinnern wird. Der Tag der Siegel-Applizierung. Weist ihn dies doch zukünftig als Magier aus.

Dennoch erstaunt nach wie vor die Vielfalt dieser Prozedur. Obwohl es an den meisten Akademien zum guten Ton gehört, einen sogenannten Siegel-Stempel aus reinstem Arkanium zu verwenden, mittels dessen das Zeichen direkt appliziert wird, finden auch andere Prozeduren Anwendung. Von magischen Nadeln, Zaubertinte oder gar Dämonendiensten wird gemunkelt. Wieviel hiervon der Wahrheit entspricht, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis.

Sicher aber ist, daß die Siegel unvergänglich sind. Weder das Transplantieren von Hautpartien, noch die schlimmsten Verbrennungen können es zerstören. Innerhalb kürzester Zeit ist das Siegel wieder gut sichtbar dort, wo es appliziert wurde. Welch Magie dem zugrunde liegt? Nun, dies ist das wohlgehüteste Geheimnis Aventuriens und wird nicht verraten werden.

Die einzige Möglichkeit der endgültigen Entfernung des Zeichens stellt die Verbannung aus der Gilde dar. Wer solch Frevel begangen hat, daß nach einer regulären Verurteilung der Ausschluß verhängt wird, dessen Siegel wird ausgelöscht. Wie dies von statten geht, entzieht sich leider ebenfalls unserer Kenntnis, da solch Vorgehen grundsätzlich unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfindet und nur sehr wenige, hochrangige Magier um dieser Zeremonien wissen.